Ein ganz und gar alltäglicher Mord
Er genoss es, ihr die Haut ohne jede Betäubung abzuziehen. Und diese boshaften Augen sollten ihm nie wieder wieder sagen, was für ein Versager er war! Er stach sie aus.
Eine fast rauschhafte Freude erfasste ihn, als er sie vierteilte. Und obwohl ihm die Schweißperlen bereits auf der Stirn standen und ihn eine gewisse Mattigkeit ergriff, stieß er sie kurzerhand ins kochende Wasser.
Und stellte den Küchenwecker auf dreißig Minuten. Denn diese außergewöhnlich dicke Kartoffel würde eine längere Garzeit benötigen.
Sonntag, 8. Februar 2015
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Über mich
- Briefe vom Küchentisch
- Ich schreibe Geschichten. Und das meistens am Küchentisch. Über Themen rund um den Küchentisch. Kinder, Szenen einer Ehe, Intrigen, wunderbares und erstaunliches, schäbiges, abtrünniges, erbauliches, schaurig schönes, manchmal auch über einen kleinen Mord. Wie das eben so ist im Leben.
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